19.05.2024

Unsere lange Suche nach dem besten Zeckenschutz für Hunde

Begleite uns auf einer spannenden Reise durch den Dschungel der Zeckenabwehr! Nach einem besonders zeckenreichen Spaziergang mit meinem Hund Iggi begann die Suche nach dem idealen Schutz gegen Zecken. In unserem Blogbeitrag teilen wir die Erlebnisse mit natürlichen Mitteln, chemischen Optionen und überraschenden Erkenntnissen. Erfahre, welche Methoden sich bewährt haben und welche eher enttäuschend waren.

Zeckenschutz für Hunde

Vor ein paar Jahren, als Zeckenschutz für Hunde bei uns irgendwie noch keine so große Rolle gespielt hat, streiften mein Doggo Iggi und ich an einem heißen Sommertag durch ein Waldstück, in dem wir vorher noch nie waren. Schön in kurzer Hose, T-Shirt, Birkenstocklatschen und ohne jeglichen Zeckenschutz. Nach kurzer Zeit konnte ich mir dann schon das erste von diesen Biestern vom Arm schnipsen. Zurück zu Hause verfrachtete ich Iggi dann erst mal in die Badewanne, strubbelte ihn richtig durch und hörte bei der zwanzigsten Zecke, die aus seinem Fell purzelte, auf zu zählen. Dieser Tag hat unsere Suche nach dem für uns perfekten Zeckenschutz eingeläutet. 

Ich hasse Zecken einfach! Sorry, aber hier hört meine Tierliebe auf. Keine Ahnung, ob es in Bayern einfach besonders schlimm ist oder ob die Biester nur immer extremer versuchen, an die Weltherrschaft zu gelangen, aber ich würde sie am liebsten auf den Mond schießen.

 

Weil diese Arschgeigen aber nicht einfach nur lästig, sondern bekanntlich auch gefährlich sind, musste eine gute Zeckenabwehr her. Bedingungen: möglichst pflanzlich und unschädlich für Hund und Mensch. Es folgt also ein kleiner Überblick über all die Dinge, die wir ausprobiert haben, die Dinge, von denen wir uns gewünscht hätten, dass sie helfen, und das Ding, was uns aktuell immer noch am besten hilft.

Nahrungsergänzungsmittel

Versuch Nummer eins war ein Nahrungsergänzungsmittel mit Bierhefe und Schwarzkümmel. Es war ganz gut verträglich, aber geholfen hat es unglücklicherweise nicht. Also leider 0 Punkte für den Weg übers Futter. Es hat die Zecken einfach nicht gejuckt.

Kokosöl

Im nächsten Versuche habe ich Iggi vor jedem Spaziergang mit Kokosöl eingeschmiert. Das mochte er so gar nicht. Es hat aber tatsächlich geholfen, um die Zecken vom Beißen abzuhalten. Allerdings ist unsere Wohnung dadurch zum Zeckenhotel geworden, weil sie sich nach jedem Spaziergang auf unseren Fußboden geschmissen haben. Einfach eklig. Sie scheinen durch das Kokosöl also nicht komplett abgeschreckt worden zu sein, sondern haben sich im Fell verlaufen, oder was war da los? Das war damit dann leider auch nicht die beste Lösung.

EM-Keramik-Halsband

Damals noch ganz blauäugig, dachte ich: „Na klar, Keramik schreckt Zecken ab.“ Das war ja überall zu lesen. Turns out: Es tut nichts dergleichen. Wie sollte es auch? Es ist übrigens sogar verboten, mit einem derartigen Schutzeffekt zu werben. Stattdessen kann man seinem Hund auch einfach ein anderes hübsches Markenhalsband anziehen. Das hilft zwar auch nicht gegen Zecken, aber sieht immerhin hübsch aus. Außerdem kann man sogar noch eine Hundemarke daran befestigen, was bei den wenigsten EM-Keramik-Halsbändern möglich ist.

Orte meiden

Langsam mit meinem Latein am Ende haben wir dann angefangen, Orte zu meiden, an denen der Zeckenbefall besonders stark war. Das hat auch geholfen, ist ja klar. Unsere Suche ging dann aber natürlich noch weiter, weil wir uns von den kleinen Monstern nicht in die Schranken weisen lassen wollten. Nicht im Wald spazieren gehen, ist einfach gar keine Option. Vor allem bei Hitze geht Iggi eigentlich nur dort gerne spazieren.

 

Damit hatten sich die natürlichen Mittel, von denen ich bis dahin gehört hatte, also erschöpft.

Chemisches Zeckenhalsband

Mit natürlichen Mitteln am Ende griff ich zum ersten chemischen Zeckenhalsband. Der Geruch war allerdings so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, in einer Chemiefabrik zu wohnen. Außerdem hat Iggi auch da schon mit im Bett geschlafen, und die Vorstellung, ständig diesen Chemiegeruch in der Nase zu haben und versehentlich das Halsband zu berühren und gesundheitliche Probleme zu riskieren, war unerträglich. Also flog das Ding in hohem Bogen aus dem Fenster. Na gut, eher in den Müll.

Spot On

Danach haben wir Spot On ausprobiert. Also eine kleine Ampulle, die der Hund alle 4 Wochen in den Nacken bekommt. Das erste, was wir probiert haben, hat ganz okay funktioniert. Deutlich besser als alles andere vorher, aber von „zeckenfrei“ konnte noch keine Rede sein. Auf Anraten unserer Tierärztin haben wir dann zu einem Spot On von „Advantix“ gewechselt, und seitdem läuft es ganz gut.

 

Es gibt noch weitere Mittel, wie zum Beispiel Tablette, aber ich finde den Gedanken, dass der Hund etwas im Blut hat, was die Zecke nach dem Biss sterben lässt, irgendwie gruselig. Das klingt für mich eher nach Science-Fiction-Horror und nicht nach etwas, was ich meinem Hund verabreichen wollen würde.

Fazit

Obwohl inzwischen ein zweiter Hund dazugekommen ist, habe ich den Zeckenhaken letztes Jahr nur einmal benutzen müssen. Von meiner anfänglichen Bedingung, dass es ein pflanzliches Mittel sein soll, musste ich recht schnell abrücken. Aber die Sache ist mir einfach zu heikel, um meine Hunde den gesundheitlichen Risiken von durch Zecken übertragbaren Krankheiten auszusetzen. Bin ich mit der jetzigen Lösung zu 100% glücklich? Nein, ich würde lieber gar keine Zecken mehr entfernen müssen und auf Chemie komplett verzichten. Aktuell gibt es diese Lösung für uns aber leider noch nicht. Vielleicht ja in Zukunft. Ich aktualisiere den Beitrag, falls sich in diese Richtung noch was tut.

Und bis dahin? Halten wir tapfer die Stellung, bewaffnet mit unserem „Advantix“ und träumen von einer zeckenfreien Welt.


Schau solange gerne mal bei uns im Shop vorbei uns sicher dir neben einem schönen Markenhalsband (ohne EM-Keramik) auch eine ganz besondere personalisierte Hundemarke.